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Von der Ostsee bis Hamburg

Zwei Wochen zwischen Meer, Heide und Großstadt – eine Reise mit der Kamera

Manchmal sind es die Reisen, bei denen man einfach losfährt, die am Ende die schönsten Geschichten schreiben.

Zwei Wochen waren wir unterwegs – zunächst Richtung Norden, mit einem Zwischenstopp in Hildesheim, anschließend an die Ostsee nach Scharbeutz und danach weiter nach Garstedt in die Lüneburger Heide. Und natürlich war meine Kamera die ganze Zeit dabei.

Denn für mich gehört Fotografieren inzwischen einfach zum Reisen dazu. Nicht unbedingt mit dem Anspruch, jeden Tag das perfekte Bild zu machen. Vielmehr geht es darum, aufmerksam durch eine neue Umgebung zu gehen und die kleinen Momente festzuhalten, die einem sonst vielleicht entgehen würden.


Der Weg nach Norden – erster Halt: Hildesheim

Unsere Reise begann mit der Fahrt in Richtung Norden.

Damit der Weg nicht einfach nur aus Kilometern auf der Autobahn besteht, machten wir einen Zwischenhalt in Hildesheim. Ein erster kleiner Vorgeschmack auf das, was noch vor uns lag. Natürlich wurde auch hier schon die Kamera ausgepackt. Noch waren wir nicht am eigentlichen Urlaubsziel angekommen – und trotzdem entstanden die ersten Bilder der Reise. Für mich gehört genau das irgendwie dazu: Nicht erst am Urlaubsort beginnt das Fotografieren. Manchmal beginnt die Geschichte bereits auf dem Weg dorthin.


Scharbeutz – endlich Meer

Nach dem Zwischenstopp ging es weiter Richtung Norden. Unser erstes richtiges Ziel: Scharbeutz an der Lübecker Bucht. Nach der langen Fahrt war es ein großartiges Gefühl, endlich angekommen zu sein. Unser kleiner Bungalow lag nur ungefähr acht Gehminuten vom Meer entfernt. Acht Minuten.

Mehr braucht es eigentlich nicht, um morgens mit der Kamera loszuziehen und wenig später die Ostsee vor sich zu haben. Eine Woche lang konnten wir die Nähe zum Meer genießen. Und natürlich war die Ostsee auch fotografisch ein kleines Paradies. Das Licht verändert sich ständig. Die Oberfläche des Wassers sieht in jedem Moment anders aus, Wolken ziehen über den Himmel und am Strand entstehen durch Wind und Wellen immer wieder neue Strukturen. Dabei habe ich gemerkt, dass ich gar nicht unbedingt spektakuläre Motive brauche. Manchmal reicht der Blick hinaus aufs Meer.

Ein ruhiger Horizont.

Die Wellen.

Ein einzelner Mensch, der am Strand entlangläuft.

Oder einfach das Licht eines späten Nachmittags.

Ich habe versucht, genau diese Stimmungen mit der Kamera einzufangen.

Nicht nur den Ort selbst, sondern das Gefühl, dort gewesen zu sein.


Von der Küste in die Heide

Nach ungefähr einer Woche hieß es dann: Koffer packen und weiter. Wir verabschiedeten uns von der Ostsee und fuhren in Richtung Lüneburger Heide.

Unser nächstes Zuhause lag in Garstedt.

Dort hatten wir über Airbnb ein wunderschönes Haus gefunden, das für die zweite Woche unser Ausgangspunkt wurde. Der Wechsel hätte kaum größer sein können. Gerade noch das Meer vor der Haustür, nun Heide, Wälder, Felder und viel Ruhe. Und genau diese Ruhe haben wir sehr genossen. Die Heide hat eine ganz andere Atmosphäre als die Küste. Während an der Ostsee die Weite des Meeres den Blick bestimmt, wirkt die Landschaft hier viel strukturierter. Wege führen durch die Landschaft, Bäume bilden natürliche Rahmen und je nach Tageszeit verändert sich das Licht komplett.

Für mich als Fotograf war das wieder eine ganz andere Art, Motive zu entdecken.

Ich musste meinen Blick verändern.

Und genau das macht solche Reisen für mich so interessant.


Ein Tag Hamburg – Großstadt statt Heide

Während wir die meiste Zeit in Garstedt und der Umgebung verbrachten, gab es in dieser Woche noch einen besonderen Ausflug.

Hamburg.

Von unserer Unterkunft in der Heide ging es für einen Tag in die Großstadt. Und natürlich nicht ohne Kamera. Nach den ruhigen Tagen in der Heide war Hamburg ein kompletter Kontrast. Plötzlich waren da Menschen, Autos, Straßen, Gebäude, Hafen, Architektur und überall Bewegung. Für mich war das fotografisch besonders spannend. Gerade Schwarz-Weiß-Aufnahmen funktionieren in einer Stadt für meinen Geschmack unglaublich gut. Wenn die Farbe wegfällt, konzentriert sich der Blick stärker auf Formen, Kontraste, Licht und Schatten. Und Hamburg liefert davon reichlich. Man kann durch die Straßen laufen und einfach beobachten.

Eine Person läuft durch einen Lichtkegel.

Nichts davon lässt sich wirklich planen.

Und genau deshalb liebe ich diese Art der Fotografie.

Die Kamera ist dabei, aber manchmal muss man einfach nur aufmerksam sein und den richtigen Moment abwarten.


Zwei Wochen – und so viele unterschiedliche Eindrücke

Wenn ich die Reise im Nachhinein betrachte, gefällt mir besonders, wie unterschiedlich die einzelnen Stationen waren.

Hildesheim – Scharbeutz – Garstedt – Hamburg.

Vom ersten Zwischenstopp über das Meer bis in die Heide und schließlich mitten hinein in die Großstadt. Jeder Ort hatte seinen eigenen Charakter. Scharbeutz war Meer, Weite und Entspannung. Garstedt und die Lüneburger Heide standen für Ruhe, Natur und Landschaft. Hamburg dagegen war laut, lebendig und voller kleiner fotografischer Geschichten. Und genau diese Unterschiede spiegeln sich auch in den Bildern wider.

Es gibt klassische Landschaftsaufnahmen.

Bilder von der Ostsee.

Ruhige Momente in der Heide.

Und kontrastreiche Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus Hamburg.

Ich mag es, wenn eine Fotoserie nicht immer gleich aussieht.

Wenn jedes Bild eine andere Stimmung vermittelt und trotzdem Teil derselben Reise ist.


Die Kamera als Reisebegleiter

Was am Ende von einer Reise bleibt, sind nicht nur die Orte, an denen man gewesen ist. Und für mich sind Fotografien eine Möglichkeit, diese Erinnerungen wieder hervorzuholen. Eine Aufnahme aus der Heide bringt die Ruhe dieses Ortes zurück. Und ein Schwarz-Weiß-Bild aus Hamburg versetzt einen für einen Moment wieder mitten auf die Straße.

Vielleicht ist das für mich der eigentliche Grund, warum ich so gerne auf Reisen fotografiere.

Ich möchte nicht einfach nur zeigen, wo ich gewesen bin.

Ich möchte zeigen, wie es sich angefühlt hat.


Und jetzt lasse ich die Bilder erzählen

Natürlich könnte ich noch viel mehr über diese zwei Wochen erzählen. Über einzelne Orte, kleine Entdeckungen, das Wetter, spontane Entscheidungen und all die Momente, die zwischen den eigentlichen Stationen passiert sind. Aber irgendwann ist der Punkt erreicht, an dem Worte nicht mehr das Gleiche können wie ein Bild.

Deshalb möchte ich an dieser Stelle einfach einige meiner Aufnahmen für sich sprechen lassen.

Von der Ostsee.

Aus der Heide.

Und aus Hamburg.

Drei völlig unterschiedliche Orte – verbunden durch eine Reise und die Kamera, die mich dabei begleitet hat.

Viel Spaß beim Anschauen.


Ein Brand-Shooting voller Leidenschaft: Moiszet x 7er Ink

Hallo liebe Fotografie-Enthusiasten und alle, die meine Arbeit verfolgen!

Es gibt Momente, die mich in meiner Arbeit als Hobby-Fotograf besonders erfüllen, und das jüngste Brand-Shooting mit Moiszet und 7er Ink gehört definitiv dazu. Gestern durfte ich diese beiden kreativen Köpfe begleiten, um ihre brandneue Merchandise-Kollektion ins perfekte Licht zu rücken. Und was soll ich sagen? Es war einfach fantastisch!

Menschen vor der Kamera – Meine größte Freude

Für mich als leidenschaftlicher Hobby-Fotograf ist es immer wieder ein Highlight, mit Menschen zu arbeiten. Die Interaktion, das gemeinsame Erschaffen und das Einfangen echter Emotionen – das ist es, was meine Leidenschaft antreibt. Nach einer Zeit, in der die Kamera vielleicht öfter auf Landschaften oder Stillleben gerichtet war, war es eine riesige Freude, wieder Gesichter, Persönlichkeiten und die Dynamik menschlicher Interaktion vor der Linse zu haben. Es hat mir unheimlich viel Spaß gemacht, Moiszet und das Team von 7er Ink durch das Shooting zu begleiten.

Ergebnisse, die begeistern

Und die Ergebnisse? Sie sind einfach richtig gut geworden! Die Bilder fangen nicht nur die Produkte ein, sondern auch die Atmosphäre, die Kreativität und die Leidenschaft, die in dieser Kollaboration steckt. Ich bin unglaublich stolz auf das, was wir gemeinsam geschaffen haben, und kann es kaum erwarten, dass ihr die fertigen Aufnahmen seht und die neuen Merch-Artikel entdeckt.

Es ist diese Art von Projekt, die mich immer wieder daran erinnert, warum ich die Fotografie so sehr liebe: die Möglichkeit, Geschichten zu erzählen, Emotionen festzuhalten und Menschen in ihrem Element zu zeigen. Mit voller Leidenschaft dabei zu sein und zu sehen, wie aus einer Idee beeindruckende Bilder werden, ist ein unbeschreibliches Gefühl.

Euer Hagaff


Ein inspirierender Abend im Lighthouse: Andreas Jorns über sein Projekt „Unseen“

Gestern Abend führte mich mein Weg ins Lighthouse zu Stefan Mayr. Schon die Ankündigung versprach einen besonderen Abend, denn als Gast war niemand Geringerer als Andreas Jorns eingeladen. Der renommierte Fotograf stellte sein neuestes Projekt „Unseen“ vor und gewährte spannende Einblicke in seine Arbeitsweise, seine Gedanken zur Fotografie und seinen kreativen Prozess.

Was den Vortrag besonders machte, war die Offenheit, mit der Andreas Jorns über seine Herangehensweise sprach. Dabei ging es weniger um Technik und Ausrüstung, sondern vielmehr um die Haltung hinter dem Bild.

Ein Gedanke, der mir besonders im Gedächtnis geblieben ist: natürlicher fotografieren. Weg vom Perfektionismus, hin zu authentischen Momenten. Natürliches Licht spielt dabei eine zentrale Rolle. Statt Situationen künstlich zu formen, gilt es, vorhandene Lichtstimmungen wahrzunehmen und mutig genug zu sein, sie fotografisch umzusetzen.

Ebenso spannend war sein Ansatz, bereits beim Fotografieren zu wissen, wie das Bild am Ende aussehen soll. Nicht einfach auslösen und später entscheiden, sondern bewusst sehen und gestalten. Diese Klarheit im Prozess war ein roter Faden durch den gesamten Vortrag.

Ein weiterer wichtiger Punkt war der Faktor Mensch. Gute Bilder entstehen oft dort, wo Begegnungen stattfinden. Menschen suchen, auf sie zugehen und sie ansprechen – dieser Mut öffnet Türen zu Geschichten und Bildern, die sonst verborgen bleiben würden.

Besonders nachdenklich machte mich auch sein Hinweis auf das eigene Archiv. Wie oft liegen dort Bilder, die wir bei ihrer Entstehung übersehen oder falsch eingeordnet haben? Das bewusste Durchsehen und Neubetrachten älterer Arbeiten kann neue Perspektiven eröffnen und verborgene Schätze sichtbar machen.

Und schließlich die vielleicht wichtigste Botschaft des Abends: Zeit. Zeit für die Fotografie. Zeit für die Auswahl. Zeit für die Frage, welche Bilder wirklich etwas erzählen. Nicht die Menge der Aufnahmen entscheidet, sondern ihre Aussagekraft. Bilder brauchen Raum, um wirken zu können – und Fotografen brauchen Zeit, um diese Wirkung zu erkennen.

Der Abend im Lighthouse war weit mehr als ein Vortrag über ein neues Projekt. Er war eine Erinnerung daran, worum es in der Fotografie eigentlich geht: sehen, fühlen, beobachten und Geschichten erzählen. Vielen Dank an Stefan Mayr für die Organisation und an Andreas Jorns für die inspirierenden Einblicke in sein Schaffen und sein Projekt „Unseen“.

Ich bin mit vielen Gedanken nach Hause gegangen – und mit der Motivation, bewusster, mutiger und menschlicher zu fotografieren.

Euer Hagaff


Zwischen Filmrollen, Straßenmomenten und Espresso – Ein kleines Update

Manchmal lohnt es sich, einfach mal innezuhalten und einen Blick darauf zu werfen, was einen aktuell beschäftigt. Genau das möchte ich heute tun.

Für alle, die mich noch nicht kennen: Ich bin Robert, Papa, Fotograf, waschechter Augsburger, Kumpel, Gärtner, Hobbykoch und Liebhaber eines wirklich guten Espressos. Vor allem aber bin ich ein neugieriger Mensch, der ständig auf der Suche nach neuen Ideen, Perspektiven und Geschichten ist.

Die Fotografie begleitet mich mittlerweile seit vielen Jahren und ist bis heute ein wichtiger Teil meines Lebens. Auch wenn sich Technik, Trends und Arbeitsweisen ständig verändern, bleibt eines gleich: meine Begeisterung dafür, besondere Momente festzuhalten und die Welt durch den Sucher zu entdecken.

Aktuell zieht es mich wieder verstärkt zur analogen Fotografie. Die Entschleunigung, die bewusste Arbeit mit Film und die Vorfreude auf die entwickelten Bilder haben für mich einen ganz besonderen Reiz. In einer Zeit, in der oft hunderte Bilder in wenigen Minuten entstehen, genieße ich es, wieder sorgfältiger zu fotografieren, genauer hinzusehen und den Moment bewusster wahrzunehmen.

Gleichzeitig begleitet mich im Alltag sehr häufig meine Leica Q1. Sie ist für mich die perfekte Kamera, um spontan loszuziehen und festzuhalten, was mir auf meinen Wegen und darüber hinaus vor die Linse kommt. Straßen, Menschen, Lichtstimmungen, kleine Details oder unscheinbare Situationen – oft sind es genau diese Augenblicke, die später die spannendsten Geschichten erzählen.

Wer mich kennt, weiß, dass ich gerne experimentiere. Kreativität bedeutet für mich nicht nur, schöne Bilder zu machen, sondern auch neue Wege auszuprobieren, Grenzen auszuloten und die eigene Sichtweise immer wieder zu hinterfragen. Genau deshalb fasziniert mich die Fotografie nach all den Jahren noch immer.

Ein wichtiger Bestandteil meines fotografischen Weges sind natürlich auch die Augsburger Fotografen. Seit der Gründung im Jahr 2014 ist aus einer Idee eine lebendige Gemeinschaft entstanden, auf die ich unglaublich stolz bin. Unser Stammtisch, gemeinsame Projekte und die vielen Begegnungen mit kreativen Menschen zeigen mir immer wieder, wie wertvoll der Austausch unter Gleichgesinnten ist.

Auch mein Atelier auf dem Gaskessel-Gelände ist nach wie vor ein Ort, an dem Ideen entstehen, Projekte wachsen und kreative Köpfe zusammenkommen. Es ist ein Platz geworden, an dem Fotografie, Kunst und Gemeinschaft aufeinandertreffen.

Für die Zukunft habe ich mir vorgenommen, hier im Blog wieder regelmäßiger Einblicke zu geben. Euch erwarten Gedanken zur Fotografie, Berichte von Projekten, Erfahrungen aus der analogen Welt, Eindrücke von den Aufo-Bummel’s und natürlich Neuigkeiten rund um die Augsburger Fotografen.

Ich freue mich darauf, diesen Weg mit euch zu teilen und hoffe, dass ihr auch künftig regelmäßig vorbeischaut.

Bis bald – vielleicht bei einem Aufo-Bummel, beim Stammtisch oder irgendwo in den unterwegs.

Euer Hagaff


 

Opas-Bilderschatz

Was wäre ohne die moderne Technik wohl aus all den kostbaren Erinnerungen geworden, die früher auf Dias festgehalten wurden? Erst durch die Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart konnte diese besondere Idee entstehen: ein kleiner Schatz voller Bilder, Geschichten und Momente.

Mein Opa, von dem ich die Liebe zur Fotografie geerbt habe, hat über viele Jahre hinweg zahlreiche Dias gesammelt und bewahrt. Einige davon hat er im Laufe der Zeit digitalisiert – und genau darin liegt für mich etwas ganz Besonderes. Beim Durchsehen dieser Aufnahmen habe ich wundervolle Motive, einmalige Augenblicke und beeindruckende Bilder entdeckt, die mich sofort berührt haben. Sie zeigen nicht nur schöne Szenen, sondern erzählen auch von vergangenen Zeiten, von Erlebnissen und von Erinnerungen, die bis heute weiterleben.

Diesen Schatz möchte ich euch nicht vorenthalten. Ich freue mich, diese Bilder mit euch zu teilen und ihnen auf diese Weise neues Leben zu schenken. Vielleicht laden sie euch zum Erinnern, Staunen und Schmunzeln ein.

Viel Freude beim Anschauen. 🙂

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